Welpen
Rüden für die Zucht
Wir sind jedem Käufer eines Appenzeller-Rüdenwelpen dankbar, der etwas für die Zucht und den Appenzeller im besonderen tun will. Der seinen Rüden gut erzieht, ihn gut sozialisiert, ihn röntgen lässt und anschliessend zur Ankörung vorführt. Es ist unbedingt notwendig, dass wir solche neue Besitzer finden, denn je mehr Rüden der Zucht zur Verfügung stehen, desto besser ist es für die Zucht, wenn er auch nach der Ankörung nicht gleich zur Zucht eingesetzt wird.
Die Ankörung eines Rüden ist eine Wertsteigerung. Bei einem Autounfall bei dem ein Rüde zu Tode kommt.
Kastration Ja oder Nein?
Die Kastration nimmt nur den Geschlechtstrieb und der kastrierte Rüde wird unter Umständen etwas ruhiger. Aber die Kastration ersetzt in keinem Fall eine konsequente Erziehung!
Unter
Kastration versteht man die operative Entfernung beider Hoden. Durch
diesen Eingriff wird der Rüde zeugungsunfähig.
Vorteile: Der bei jedem intakten Rüden auftretende weisse,
schleimige Ausfluss aus der Vorhaut entfällt. Dieser Ausfluss läuft
zwar unter dem Begriff „Präputialkatarrh“, ist aber als völlig normales
Phänomen zu beurteilen. Nach der Kastration hört der Ausfluss innerhalb
von wenigen Tagen auf. Durch die Kastration lassen sich Aggressivität
und Beissereien mit männlichen Artgenossen mehr oder weniger vermeiden.
Zeitpunkt: Der richtige Zeitpunkt ist wichtig, der Rüde sollte
erwachsen sein, d.h. wenn er beginnt das Bein zu heben um zu markieren,
dann sollte er umgehend kastriert werden. Je älter nämlich der Rüde bei
der Kastration ist und je länger er sein Imponiergehabe bereits
praktiziert hat, um so geringer ist der Kastrationserfolg.
Nachteil: Die Kastration führt beim Rüden und auch bei der
Hündin zu einem gesteigerten Appetit. Wird nicht konsequent dieselbe
Menge weitergefüttert oder mit zunehmendem Alter sogar etwas weniger,
so führt dies zu Übergewicht.
Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Rüde
häuslicher wird, weniger Aggressivität gegen Artgenossen entwickeln kann,
seltener das Bedürfnis zum Streunen hat,
sich auf die Arbeit konzentrieren kann, weil er nicht durch seinen
Trieb abgelenkt wird, wenn eine läufige Hündin zugegen ist. .