Rassenhund oder Mischling

Warum spricht alles für einen reinrassigen Appenzeller Sennenhund?

Informationen über die verschiedenen Hunderassen, über ihre Eigenarten und Ansprüche finden Sie in einem guten Hundelexikon. 

Auskunft über Ihren Wunschhund erhalten Sie beim Züchter oder Kynologen.
Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, hat das den Vorteil, dass Sie schon im Voraus wissen, welche Charaktereigenschaften Ihr Welpe mitbringen wird, ebenso wissen Sie wie gross er wird.

Sie haben die Möglichkeit den Rasseclub zu kontaktieren und sich die Anschriften mehrer Züchter geben zu lassen.  Sie können verschiedene Zuchtstätten besuchen und sich die Elterntiere zeigen lassen, damit sie Vergleiche ziehen können.

Guten Züchtern geht es weniger ums Geld als darum, optimale Plätze für die Welpen zu finden. Sie bekommen beim guten Züchter Beratung bei der Aufzucht des Welpen, der Ernährung, und bei Problemen ist Hilfe gewährleistet.

Der Züchter prägt seine Welpen, damit sie schon im frühen Welpenalter die verschiedensten Umwelteinflüsse kennen lernen, Kontakt zu Kindern und anderen Tieren haben, mit dem ganzen Wurf werden Ausfahrten im Auto
unternommen, damit es dem Welpen nicht schlecht wird, wenn Sie ihn mit nach Hause nehmen. Begegnungen mit dem Staubsauger, Waschmaschine und Ähnlichem sind selbstverständlich, damit sie nicht lärmempfindlich reagieren.

Die hundertprozentige Garantie, einen Welpen zu erstehen, der bis ins hohe Alter gesund bleibt, kann Ihnen auch der seriöseste Züchter nicht geben. Die Gewähr, dass alles unternommen wurde, um Welpen vor Erbkrankheiten und rassenspezifischen Merkmalen zu schützen, die können Sie hingegen bekommen.
Der grösste Züchterverband untersteht der Schweizerischen Kynologischen
Gesellschaft, die an ihre Mitglieder ein Gütezeichen abgibt. Seit 1999 gibt es auch das Certodog®-Label der Stiftung - Für das Wohl des Hundes. Diese
Stiftung berät Züchter umfassend in ihrer Arbeit; die Kontrollen sind extrem streng. Züchter, die das Gütezeichen verwenden dürfen, werden nur gesunden
und wesenssicheren Elterntieren Nachkommen gestatten.

Beim Mischling, die Mutter eine Appenzeller Sennenhündin der Vater ein undefinierbarer Mischling. Die Welpen sind ohnehin herzig, doch wie wird der
ausgewachsene Hund sein? Je mehr Fakten bekannt sind, desto besser können Sie seine Grösse, Felllänge und seine Anlagen abschätzen – oder eben nicht.

Sicher ist hingegen, dass Mischlinge genauso treue Begleiter sind wie ihre Kollegen mit Stammbaum.

Rassehunde müssen HD/ED (Hüftgelenk- und Ellbogendiysplasie) geröntgt und auf Patellarluxation (lockere Kniescheibe) Untersucht sein, es dürfen nur
gesunde Hunde in der Zucht verwendet werden, zudem müssen alle Zuchthunde einen Westenstest bestehen, wesensschwache, ängstliche oder bissige Hunde dürfen nicht in der Zucht verwendet werden.

Mischlinge werden weder geröntgt noch auf Erbkrankheiten untersucht, ganz zu schweigen vom Ablegen einer Wesensprüfung.

Daher stimmt die Aussage  „Mischlinge sind gesünder als Rassehunde“ nicht, da Mischlinge gar nicht untersucht werden und keine Resultate vorliegen. Diese Untersuche sind sehr teuer, Mischlingshunde dürfen aber keine Unkosten verursachen. Mischlingszüchter sind Hundevermehrer, die sich keine auch Gedanken über die Sozialisierung und  die Gesundheit  der Welpen machen.